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  1. #1
    First Expedition
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    [Story] Iridia, Geliebte des Feuers

    (OOC) Aufgrund der aktuellen tollen Rp-Storys in den letzten Tagen, habe ich mich nun auf inspirieren lassen für meine Iridia eine zu schreiben.
    Bis zum jetzigen Zeitpunkt wusste ich von Iridia noch nicht allzuviel, aber mein Herz und meine Finger haben mir eine grausige Wahrheit über sie enthüllt, doch sie gefällt mir *teuflisch grins*
    Ich hatte bis ebend wirklich nur eine Stützpfeiler für Iridia aufgebaut und nur bruchstückhaft ihre Persönlichkeit entwickelt, auch jetzt ist sie noch nicht vollends ausgereift, doch durch das Schreiben der Story ist ihre Persönlichkeit gut ausgeprägt wurden... So nun gehts aber los. (OOC)



    Iridia war schon immer ein außergewöhnliches Kind. Sie hatte wenige Freunde und jene die sie hatte, die waren nicht immer von ihr begeistert. Iri wie sie von ihren Freunden immer genannt wurde, hatte stets ihren eigenen Kopf. Sie war immer der Meinung, dass wenn jemand sie nicht so nahm wie sie war, dieser jemand sich zum Teufel scheren konnte.
    Für sie waren Freunde nicht das was sie für andere waren. Ob sie da waren oder nicht, interessierte sie recht wenig. Menschen oder andere Leute konnte sie noch nie wirklich leiden und das zeigte sie diesen auch recht gerne. Sie war launisch und dickköpfig, zudem war sie schon von klein auf jähzornig und aufbrausend.

    Meist mied sie die anderen, doch wenn es sich gar nicht vermeiden lies, dann machte sie gute Miene zum bösen Spiel und tat was andere von ihr erhofften. Hauptsache sie ließen sie in Ruhe und nervten sie nicht laufend.
    Am liebsten suchte sie sich einen einsamen Platz in der Nähe ihrer Heimat und dort spielte sie gerne mit dem Feuer. Feuer, Faszination derer sie sich nicht entziehen konnte. Feuer, die Flammen und das lodern jener, machten sie schon immer ganz wild. In der Nähe des Feuers fühlte sie sich geborgen, in der Nähe des Feuers fühlte sie sich nie allein.
    In der Nähe anderer Leute war dies nicht der Fall, es konnte Tausende um sie herum sein, auf sie einreden und sich um sie kümmern, doch sie war immer allein. Niemand verstand sie so wie das Feuer, auch wenn es nicht mit ihr sprach, so fühlte sie doch wie das Feuer es versuchte.
    In Ihrer Nähe, hatte Feuer die Angewohnheit stärker zu lodern als sonst, als wolle es ihr etwas mitteilen. Als wolle das Feuer ihr sagen „Ich verstehe dich.“ Es fiel ihr jedes mal von neuem auf wie das Feuer auf sie reagierte, wie es mit ihr kommunizierte, wie es versuchte mit ihr zu sprechen. Sie wollte dem Feuer so gern antworten, doch sie vermochte es nicht. Egal was sie tat, so fühlte sie jedes mal von neuem einen Kloß in ihrem Hals wenn sie versuchte mit dem Feuer zu reden.

    Eines Nachts, sie war mal wieder genervt von allem und jedem, verfluchte sie alles um sich herum. Ihre Eltern gingen ihr wieder tierisch auf die Nerven. Sie redeten ohne Unterlass auf sie ein und erzählten ihr was von wegen sie müsse doch endlich mal normal werden. Sie sei nicht wie die anderen und das hielten sie ihr immer vor, immer wieder und wieder erzählten sie ihr was von wegen sie sein unnormal. Sie sei nicht so wie der Rest der Welt. Sie solle sich doch Freunde suchen wie die anderen, sie sollte sich benehmen wie der Rest, doch sie konnte es einfach nicht mehr hören.
    „Geht doch zum Teufel“ schrie sie ihre Eltern an „lasst mich doch endlich in Frieden. Ich werde mich für niemanden ändern, ich bin ich und das werde ich auch bleiben.“ Sie wünschte sich das Feuer solle sie verbrennen, solle sie verzehren und sie zu sich holen damit sie endlich ihren Frieden hatte. „Spielt nicht mit meinen Gefühlen“ mahnte sie ihre Eltern, doch diese redeten weiter auf sie ein. Immer weiter und weiter, sie kann das doch nicht so meinen wie sie sagte, dass sei doch alles nur Gerede und in Wirklichkeit liebe sie ihre Eltern. Doch das tat sie nicht, im Gegenteil sie hasste sie, sie hasste sie abgrundtief. Sie konnten sie nicht so nehmen wie sie war und dafür hasste sie ihre Eltern. Sie verlangten von ihr sich zu ändern, sie sollte sich verbiegen, für Fremde sollte sie sich verbiegen. Und das konnte sie ganz und gar nicht akzeptieren. Niemand hatte das Recht zu versuchen sie zu verbiegen, ihr zu sagen was sie sein sollte oder wer, sie war sie selbst und das würde niemand ändern.

    Sie war so wütend auf ihre Eltern, so voller Zorn und Hass, dass sie begann ihre Eltern anzubrüllen. Sie schrie ohne Unterlass, sie schrie auf sie ein und wiederholte immer wieder das Feuer solle sie verschlingen, damit sie endlich ihre Ruhe habe.
    Sie ballte ihre Fäuste und wurde mit jedem Wort lauter, jede Sekunde hätte sie explodieren können so schien es, doch sie gab nicht auf. Immer weiter schrie sie auf ihre Eltern ein, immer festern ballte sie die Fäuste und immer zorniger wurde sie.
    In ihrem Zorn verlor sie nun vollends die Kontrolle über sich und dabei bemerkte sie nicht einmal wie es damit begann Funken aus ihren Fäusten zu sprühen. Die Funken wurden mehr und größer je wütender sie wurde. So groß das am Ende ihre Fäuste in Flammen standen, doch noch immer merkte sie nicht was mit ihr passierte.
    Ihre Eltern schrieen sie an, „Kind beruhige dich, wir haben es doch nicht so gemeint. Wir wollen doch nur das Beste für dich.“ Doch Iridia hörte sie nicht, dafür bemerkte sie eine leise Stimme die aus ihren Händen zu kommen schien. Eine Stimme die ihr so fremd und dennoch so vertraut erschien. Eine Stimme sie versuchte ihr etwas mitzuteilen, doch sie vermochte nur ein Flüstern zu hören. “tu es“ flüsterte es, doch sie konnte es nur bruchstückhaft erkennen. Doch sie wurde wütender und versank allmählich in ihrer Welt. Alles um sie herum verschwamm, wurde rot, loderte, verbrannte. Und je mehr sie in diese Welt eintauchte desto deutlicher wurde die Stimme.
    „Tu es. Verbrenne sie. Ich werde dir helfen, endlich frei zu sein.“ Doch sie verstand es nicht.
    Sie erhob wie in Trance ihre brennenden Hände und richtete sie auf ihre Eltern. Langsam öffnete sich ihr Mund und ein verzerrtes Wort entrann aus diesem. „Brennt“ Und das Feuer in ihren Händen ergoss sich auf ihre Eltern. Schnell fingen sie Feuer und schrieen aus vollem Hals. „Kind was tust du? Das haben wir nicht verdient.“ Doch noch immer erwachte Iri nicht aus ihrer Welt. Erst als sie die Hitze und die Wohligkeit des Feuers fühlte, schrak sie auf. Das Feuer in ihrer Hand war längst erloschen und sie hatte keine Ahnung mehr was geschehen war, einzig das Feuer das ihre Eltern umschlang, ließ sie erahnen was passierte. Ihre Eltern schrieen, während sich die Haut von ihren Leibern ablöste. Sie wurden schwarz und schrieen aus voller Kehle. Doch Iri interessierte das nicht, nein, sie lächelte sogar. Ein erneuter Schrei ihrer Eltern allerdings lies sie vollständig in die Welt zurückkehren. Sie zuckte zusammen und wusste nicht was sie sagen sollte. Und ihre Eltern schrieen weiter. Sie redeten mit letzter Kraft auf ihre Tochter ein, sie baten sie um Hilfe, doch Iri stand nur Fassungslos da. „Was ist passiert?“ schrie sie, fragend blickte sie sich um und wurde vom Feuer umschlungen. Panik machte sich in ihrem Gesicht breit und sie schrie um Hilfe. Sie flehte, doch sie wurde nicht erhört. Das Feuer hüllte sie nun vollends ein, ihre Eltern waren längst nicht mehr als ein Häufchen Asche und Iri quollen bereits die Tränen aus den Augen. Sie schrie nun, „hör auf“ und das Feuer hörte auf zu lodern. Es wurde still um sie und das Feuer schien wie erstarrt.

    Du hast es doch so gewollt, du hast mich doch angefleht es zu tun“ flüsterte es aus den Flammen. Und Iri stand Fassungslos da. „Wer ist da?“ rief sie in die Flammen und die Flammen sprangen in die Höhe. „Das fragst du noch? Ich bin es meine Liebe. Lange sehne ich mich schon nach deiner Nähe, endlich bist du im Stande mich zu rufen. Du glaubst gar nicht wie glücklich mich das macht. Endlich können wir zusammen sein.“ „Warum? Warum tust du das? Alles was ich gesagt habe war nicht so gemeint.“ Keifte sie. Das Feuer umschlang sie nun mit einem mächtigen Schwall und setzte das gesamte Haus in Flammen, nichts würde übrig bleiben, außer einem kleinen Häufchen Asche.
    „Hör endlich auf zu lügen, du wolltest es aus tiefstem Herzen, sonst wäre es nicht passiert. Du hast sie gehasst weil sie dich nicht so akzeptieren konnte wie du bist und nun haben sie ihre Strafe bekommen. Sie haben das erhalten was sie verdient haben, sie werden dich nun nie wieder nerven. Raunte ihr das Feuer entgegen. Sie zitterte und bangte um ihr Lebe, doch mehr als Wärme war von dem Feuer nicht zu spüren. Eine wohlige Wärme und Geborgenheit und sie liebte es. Sie schmiegte sich an das Feuer und verstand endlich. „Also war es die ganze Zeit doch keine Einbildung? Du hast mich die ganze Zeit beobachtet? Du warst immer bei mir. Sie streckte ihre Hand in das Feuer und befürchtete zu verbrennen, doch es geschah nichts. Mittlerweile hatte war das ganze Haus um sie herum zusammen gefallen und sie stand alleine mit dem Feuer da. „Ja ich war immer an deiner Seite und werde es auch weiter sein. Ich werde immer auf dich aufpassen und wenn jemand mit deinen Gefühlen spielt, so soll er meinen Zorn erfahren. Das Feuer um sie herum verschwand und konzentrierte sich auf einen Punkt, es nahm eine Gestalt an und streckte eine Hand nach Iridia’s Gesicht aus. „Ich bin Ignis und du bist meine Geliebte.“ Sanft streichelte er über ihre Wangen und verschwand dann allmählich in der Dämmerung des Morgens. „Wenn du einsam bist dann rufe mich. Und wenn dich jemand quält, dann werde ich ihm gleiches antun. Niemand soll es je wagen dir auch nur ein Haar zu krümme, denn dann bekommt er es mit mir zu tun.“ Mit diesen letzten Worten verschwand Ignis und lies Iri in der Asche ihres Heimes und ihrer Eltern zurück.
    Iridia schwor sich an diesem Tag sich der Kunst der Magie zu verschreiben und zu lernen das Feuer zu beherrschen, damit so etwas wie an diesem Abend nicht noch einmal unkontrolliert geschah. In ihrem Inneren jedoch war sie froh darüber endlich ihre Eltern los zu sein und dennoch entwich eine kleine Träne ihrem Auge, welche auf die noch warme Asche ihrer Eltern tropfte und mit einem Zischen verglühte. Iridia trat in Richtung Morgendämmerung und ließ ihre Vergangenheit hinter sich. Nichts sollte von nun an mehr so sein, wie es einmal war, jeder der sie verletzte würde schlimme Qualen erleben und das gefiel ihr. Ein sanftes finsteres Grinsen zeichnete sich auf ihren Lippen und sie schrie in die Dämmerung hinein „Ich bin Iridia Ascendia und ich bin die Geliebte des Feuers.“ Mit diesen letzten Worten verließ sie ihre Heimat und machte sich auf in eine ungewisse Zukunft.

    P.S. hatte nun keine Lust mehr nach Fehlern zu suchen, wenn ihr also welche findet sagt mir bescheid. Auch würde ich mich über Kritik und Anregung freuen.

    Mfg Gilgas

    Spielt ihr mit dem Feuer, könnte es euch verbrennen.
    Doch spielt ihr mit meinen Gefühlen, werden die Flammen euch verzehren.

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  2. #2
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    Re: [Story] Iridia, Geliebte des Feuers

    Echt schöne Geschichte. Bissel verschrieben aber nichts wildes. Fortsetzung folgt?

  3. #3
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    Re: [Story] Iridia, Geliebte des Feuers

    Echt coole geschichte.

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